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Präsentation bei PWO im Rahmen der nectanet zero emission Reihe

nectanet engagiert sich für den Klimaschutz

nectanet engagiert sich für den Klimaschutz

Oberkirch. Bei der Veranstaltungsreihe ,,Nectanet zero emission“ geht es um den Klimaschutz für Unternehmen. Die vierte Veranstaltung fand jetzt beim Autozulieferer PWO AG in Oberkirch statt. Das Unternehmen ist Mitglied des Wirtschaftsnetzwerks Nectanet. Das PWO ist laut Nectanet-Pressemitteilung ein ,,Vorreiter der nachhaltigen, umweltfreundlichen Mobilität“. Rund 100 Teilnehmer aus der Wirtschaft, der Lokalpolitik und den Kommunen waren der Einladung gefolgt.

Klimawandel-Folgen

Der Erste Landesbeamte des Ortenaukreises, Nikolas Stroermer, wies darauf hin, dass die Folgen des Klimawandels längst in der Ortenau angekommen seien. „Wir nutzen schon heute die Einsparpotentiale der regenerativen Energien, zum Beispiel die der Windkraft“, wird Stoermer in der Pressemitteilung zitiert. So seien bereits 44 neue Windkraftanlagen in Betrieb genommen worden, die für 54 Prozent der Haushalte in der Ortenau die dafür benötigte Energie bereitstellen würden. Pro Windkraftanlage werden 7,5 Megawatt Energie produziert – insgesamt beläuft sich die produzierte Windkraftenergiemenge auf 39 Millionen Kilowattstunden. Auch auf der Bundesebene sei man damit auf der Zielgeraden, so Stoermer weiter. Bereits 6,5 Prozent der Oberkircher Stadtfläche seien als Standortfreiflächen für Photovoltaik (PV)-Anlagen nutzbar, betonte Oberkirchs OB Gregor Bühler. Die städtische Baugesellschaft befasse sich mit der Frage, wie die (Fern-)Wärme und damit die Energie in das Haus komme. ,,Wir tun, was wir können, aber die kommunale Handlungsfähigkeit ist begrenzt. Bei der Energiewende sind wir auf die Zustimmung im Bereich der Durchleitungswege über private Grundstücke angewiesen“, sagte der OB.
Intech-Geschäftsführer Christoph Vollmer ging auf die erfolgreiche Planung und Umsetzung von Agri-Photovoltaikanlagen ein, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Gastgeber und PWO-Vorstandsmitglied Jochen Lischer berichtete, dass die innovativen Lösungen des Unternehmens für klimafreundliche Leichtbaukomponenten weltweit gefragt seien: „Mit unserer Reduktion von Treibhausgasemissionen im Hinblick auf die Begrenzung der globalen Erwärmung sowie der Erfüllung der ‚EU-Corporate Governance‘-Regelungen sind wir ein gefragter Partner in der Transformation zu einer grünen Mobilität der Zukunft.“ Wesentliche Erfolgsfaktoren seien eine umfassende Elektrifizierung aller Prozesse, die konsequente Nutzung von Grünstrom, eine kontinuierliche Verbesserung der Energieeffizienz und die stringente Umsetzung von Energieeinsparungen gewesen, so Lischer.

Windenergieprojekt

Der Geschäftsführer der Oberkircher Stadtwerke, Erik Füssgen, informierte über das „Windenergieprojekt Hummelsebene“. Der dort produzierte Windstrom könne rund 15.000 Haushalte im Raum Oberkirch und Durbach mit Energie versorgen –  bei einer gleichzeitigen Einsparung von 20.000 Tonnen CO2.

Ein Artikel der Mittelbadischen Presse.
https://mittelbadische.de/